Hüller-Bach-Straße muss voll gesperrt werden

Veröffentlicht am 01.03.2022 in Verkehr

Bochum. Ende 2021 wurde die Abwasserfreiheit der Emscher und ihrer Nebenläufe erreicht. Am Hüller Bach im Bereich der Hüller-Bach-Straße konnte eine letzte Kanalhaltung der Stadt Bochum noch nicht verlegt und an den Abwasserkanal angeschlossen werden. Bisher gelangte das Schmutzwasser deshalb über eine provisorische Pumpe in den Vortriebskanal. Um den Umschluss vorzunehmen, muss die Hüller-Bach-Straße ab dem 1. März für sechs Wochen gesperrt. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.

Nachdem bei vorbereitenden Arbeiten zur Baustelle im Dezember noch nicht verzeichnete Kabeltrassen gefunden wurden, wurde die bereits bestehende halbseitige Sperrung der Straße aufgehoben, da die Verlegung des Kanals und der Anschluss an den Schacht so nicht zu realisieren war. Um diesen letzten Schacht der Stadt Bochum an den Abwasserkanal anzuschließen, muss die Hüller-Bach-Straße nun ab Höhe der Tennisanlage voll gesperrt werden. Für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen ist auf Seiten der Tennisplätze ein Weg eingerichtet. Für den PKW-Verkehr ist eine Umleitung über die südlich gelegene Gewerbestraße und Blücherstraße ausgeschildert.

 

Der neue unterirdische Abwasserkanal am Hüller Bach ist ein Bestandteil des Generationenprojekts Emscher-Umbau und ist auf einer Länge von 2,6 Kilometern zwischen der Hofstraße in Herne und der Straße Hordeler Heide in Bochum entstanden. Im vergangenen Jahr wurden die seitlichen Kanalanschlüsse angebunden. Dazu gehören unter anderem die Umschlüsse am Pumpwerk Herne-Königsgrube, Herne-Hordeler Heide und die Anbindung des Pumpwerkes Herne-Röhlinghausen an den neuen Abwasserkanal der Emschergenossenschaft. Mithilfe eines Provisoriums am Hüller Bach wurde der letzte fehlende Anschluss überbrückt, sodass das Gewässer seit Ende 2021 abwasserfrei ist.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft in enger Abstimmung mit den Emscher-Kommunen das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren knapp 5,5 Milliarden Euro investiert werden.

Quelle: Emschergenossenschaft

 

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